"Lebensgeschichten" im Anton-Graff-Haus

Zwischen dem 26. und 30. Januar 2026 erinnerte die BMSW mit der Ausstellung „LEBENSGESCHICHTEN“ an den Holocaust. Die Plakate waren im Foyer des Anton-Graff-Hauses zu finden, Anlass dafür war der jährliche Holocaust-Gedenktag am 27. Januar.

Organisiert von der Fachschaft Geschichte, zeigte die trinationale Plakatausstellung – entwickelt von schweizerischen, deutschen und österreichischen (Fach)Hochschulen – acht Lebensgeschichten von Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Über Informationen auf den Plakaten sowie über vertiefende Video-Interviews, die per QR-Code abrufbar waren, erhielten die Lernenden Einblick in die Biografien der Verfolgten.

Die geschilderten Erlebnisse der Zeitzeug:innen verliehen den historischen Gegebenheiten eine persönliche Stimme und öffneten damit den Blick für Aspekte, die z.B. in behördlichen Quellen oft fehlen.

Geschichtslehrpersonen besuchten die Ausstellung mit ihren Klassen. Dieses dichte Lernformat weckte Empathie, erweiterte Perspektiven und stärkte das historische Urteilsvermögen.

 

WäFa

 

Winterthur, 28. Januar 2026

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