"Lebensgeschichten" im Anton-Graff-Haus
Organisiert von der Fachschaft Geschichte, zeigte die trinationale Plakatausstellung – entwickelt von schweizerischen, deutschen und österreichischen (Fach)Hochschulen – acht Lebensgeschichten von Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Über Informationen auf den Plakaten sowie über vertiefende Video-Interviews, die per QR-Code abrufbar waren, erhielten die Lernenden Einblick in die Biografien der Verfolgten.
Die geschilderten Erlebnisse der Zeitzeug:innen verliehen den historischen Gegebenheiten eine persönliche Stimme und öffneten damit den Blick für Aspekte, die z.B. in behördlichen Quellen oft fehlen.
Geschichtslehrpersonen besuchten die Ausstellung mit ihren Klassen. Dieses dichte Lernformat weckte Empathie, erweiterte Perspektiven und stärkte das historische Urteilsvermögen.
WäFa
Winterthur, 28. Januar 2026